Kohlendioxid-Lager vor Berlin möglich


„Ein Endlager unter der Stadtgrenze
Vor den Toren Berlins könnte CO2 aus Kohlekraftwerken verpresst werden. Bei den Anwohnern erwacht nun Widerstand, ein Gutachten warnt vor Folgen für das Berliner Trinkwasser.
VON SVENJA BERGT

Bildquelle: http://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/xl/ccs123423.20110512-18.jpg

Eines der potenziellen Endlager für den Klimakiller Kohlendioxid liegt direkt vor den Toren Berlins. Ganz am nordöstlichen Rand, dort, wo die Gegend ländlich wird und die Häuser kleiner, liegt Lindenberg. Auf einer von Greenpeace herausgegebenen Karte, die bundesweit über 400 mögliche Endlager zeigt, ist hier nur ein kleiner orangefarbener Punkt zu sehen. Maximal 77,27 Millionen Tonnen CO2 könnte man hier im Erdboden lagern. Doch für die Lindenberger wäre jede Tonne eine zu viel.

Carbon Dioxide Capture and Storage (CCS) heißt die Technologie, gegen die Anwohner in den Brandenburger Orten Beeskow und Neutrebbin schon seit Jahren protestieren. Das bei der Verstromung von Kohle entstehende Kohlendioxid soll abgetrennt und unterirdisch verpresst werden. Energiekonzerne wie Vattenfall hoffen, so die klimaschädliche Kohleverstromung etwas ökologischer zu machen.

Doch das Konzept hat Haken. Zunächst einmal sinkt mit CCS der Wirkungsgrad eines Kraftwerks. Denn es muss mehr Energie produzieren, um das Kohlendioxid abzuscheiden und zu verpressen. Wodurch wiederum mehr CO2 entsteht. Vor allem aber ist unklar, ob einmal verpresstes CO2 tatsächlich ewig im Gestein bleibt, wo es eingelagert wurde. Sollte es austreten, wäre das gefährlich: Das Gas ist geruchlos, aber in höheren Konzentrationen tödlich.“

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