Die Zusammenarbeit des CIA´s und dem pakistanischem Geheimdienst ISI.


Folgender Artikel wurde gefunden bei: http://www.dawn.com/2011/05/21/isi-cia-discuss-joint-operations-drone-attacks.html

Freundschaftspins-USA-Pakistan
##################################################################
ISLAMABAD: The Central Intelligence Agency (CIA) and Inter-Services Intelligence (ISI) held talks in Islamabad on Saturday, DawnNews reported.

The agencies discussed possibilities for stopping drone attacks in Pakistan’s tribal areas and launching joint operations against militants.

CIA’s Deputy Chief Michael Morrell also held discussions with key ISI officials, including the agency’s DG Ahmed Shuja Pasha, over ways to mend ties after the mistrust created in the wake of the Abbottabad operation.

Sources told DawnNews that the agencies would soon sign an agreement over cooperation in the war against terror. Work on modalities of the agreement has been started, sources said.

Moreover, ISI officials told Mr Morrell to apprise the agency of CIA operations and operatives involved in counterterrorism.

#####################################################################

ISLAMABAD: Die Central Intelligence Agency (CIA) und Inter-Services Intelligence (ISI) führte Gespräche in Islamabad am Samstag berichtete die DawnNews.

Die „Sicherheits“dienste diskutierten Möglichkeiten zum anhalten von Drohnenangriffe in den Stammesgebieten Pakistans und die Initiierung gemeinsamer Operationen gegen Militante.

CIA-Deputy Chief Michael Morrell führte auch Gespräche mit Schlüsselfiguren von ISI Beamten, einschließlich der Agentur DG Ahmed Shuja Pasha, über die Möglichkeiten, die Beziehungen nach dem Misstrauen in der Folge der Operation in Abbottabad beheben.

Quellen sagten der DawnNews Argentur, das baldige unterzeichnen ein Abkommenens über die Zusammenarbeit im Krieg gegen den Terror. Arbeiten über die Modalitäten der Vereinbarung wurde begonnen, hieß es.

Außerdem gaben ISI Beamte Herr Morrell über CIA-Operationen Informationen gegen den Anti-Terror kampf.
##############################################################

Überseztrungsfehler vorbehalten.. Wer es besser übersetzten kann, dann bitte her damit!

Dazu noch der Artikel: http://www.dawn.com/2011/05/21/pti-holds-protest-against-drone-attacks-in-karachi.html

Was mich an der Sache verwundert ist doch das nach dem „Mord“ an OBL die pakistanische Regierung gesagt hat das USA ohne die Zustimmung von Pakistan nicht operieren darf.
http://www.tagesschau.de/ausland/pakistanusa100.html

Wurde die Aussage nur getätigt um nicht das Volk gegen sich zu hetzen, das sie mit der westlichen Macht zusammenspielen oder geht es noch tiefgreifender im Zusammenhang, und zwar der Zusammenarbeit mit den Chinesen?

Artikel und Bildquelle: http://www.dawn.com/2011/05/21/pakistan-says-wants-china-to-build-naval-base.html

Flag-Pins-Pakistan-China

Flag-Pins-Pakistan-China

Ich denke hier wird ein (doppeltes) Spiel gespielt! Auf kosten von Menschenleben.

Nachtrag: Hier ein Artikel von ASR der die Sache etwas im Detail näher bringt.
Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/ist-pakistan-das-nachste-kriegsziel.html

##############################################################
Ist Pakistan das nächste Kriegsziel?

Sonntag, 22. Mai 2011 , von Freeman um 00:05

Wenn wir uns die Aktionen welche Washington in letzter Zeit durchgeführt hat anschauen, dann muss man sich fragen, was ist der eigentliche Sinn dahinter? Warum „töten“ sie Bin Laden jetzt? Warum führen sie Krieg gegen Libyen? Warum hat Obama eine Rede über den Nahen Osten gehalten und was in den arabischen Ländern abgeht? Das sind Details und man muss eine Schritt zurückgehen und das grosse Bild sehen, nämlich, das grosse Schachspiel. Es geht um die Hauptgegner, China und Russland, die der völligen Weltdominanz im Weg stehen. Darum geht es jetzt und ist es immer schon gegangen.

Das Ziel bei einem Schachspiel ist, den König Matt zu stellen. Um das zu erreichen muss man die Dame schlagen. Die Dame ist China und der König ist Russland. Deshalb, alles was wir über Konflikte vordergründig sehen und hören, geht es hintergründig um einen Krieg zwischen Washington und Peking, als Zwischenschritt, um Moskau zu erledigen. Das ist das grosse Ziel. Um die US-Hegemonie über die Welt zu erreichen, muss China geschwächt werden, deshalb muss deren Einfluss in Zentral- und Südasien zurückgedrängt werden, deshalb die Konzentration auf Pakistan, deshalb wurde der tote Bin Laden unter anderem jetzt offiziell getötet.

Man muss einen Grund erfinden um in Pakistan eingreifen zu können. Deshalb wird vom Pentagon behauptet, die Pakistaner wussten schon lange wo Bin Laden sich bei ihnen aufhielt und haben ihn sogar beschützt. Da Osama schon seit Dezember 2001 tot ist, eine völlig lächerliche Behauptung. Wir wissen, der Überfall auf „sein Haus“ war eine Inszenierung fürs Publikum. Hat ja auch geklappt. Die Medien und ihre leichtgläubigen Konsumenten haben es geschluckt, obwohl Washington keinen einzigen Beweis vorgelegt hat. „Wenn der Präsident das sagt, dann stimmt es auch. Er würde uns nie belügen.“ Diese Obrigkeitshörigkeit ist schon erstaunlich.

Aber mit dieser Aktion und der Behauptung, die Pakistaner haben Bin Laden Unterschlupf gegeben, ist ein Kriegsgrund erzeugt worden. Obwohl, die Amerikaner benötigen mittlerweile gar keinen Grund, sie marschieren ein und bombardieren auch so nach Belieben. Hindert sie jemand daran? Die rückgradlosen Staatsführer und Lakaien in Europa sicher nicht. Und die kontrollierten Medien und die zugedröhnte Bevölkerung auch nicht. Im Gegenteil, jeder Krieg den Washington vorgibt, jagen die NATO-Mitglieder wie hechelnde Hunde hinterher und wollen auch einen Stück vom Knochen.

Um China zu schwächen muss man die Energiezufuhr kontrollieren und man muss ihre strategischen Posten ausschalten. China ist mittlerweile der grösste Ölkonsument der Welt und versucht die Quellen mit Abkommen und Investitionen überall zu sichern. Im Krieg gegen Libyen geht es in Wirklichkeit um China, um zu verhindern das Libyen an sie Öl liefert. Das gleiche trifft auf alle Konfliktherde in Afrika zu, wie im Sudan, mit sehr grossen Ölvorkommen. Da muss die USA auch China betreffend Ölexporte stoppen.

Deswegen hat das Pentagon Africom gegründet und das Hauptquartier in Stuttgart eingerichtet, um mit militärischen Mitteln die strategischen und wirtschaftlichen Interessen der USA in ganz Afrika zu sichern und den Einfluss Chinas einzuschränken. Es geht nur um die Kontrolle der Bodenschätze und wer sie bekommt und nicht bekommt.

Pakistan ist ein strategischer Posten Chinas und die Zusammenarbeit und Freundschaft dieser beiden Länder geht weit zurück. In Gwadar am Indischen Ozean hat Peking einen grossen Hafen gebaut und viel Geld investiert. Es geht um eine alternative Route, damit Waren aus West-China exportiert und Öl und Gas importiert werden können. Dazu kommt noch, China hat damit eine militärische Präsenz in dieser Region und am Meer. Aus Sicht Washingtons völlig unakzeptabel. Deshalb der Fokus auf Pakistan und dort ist ganz klar die nächste Intervention geplant.

Um die enge Zusammenarbeit zwischen Islamabad und Peking aufzuzeigen, der pakistanische Premierminister Yusuf Raza Gilani hielt sich vergangene Woche zu einem 4-tägigen Staatsbesuch in der chinesischen Hauptstadt auf und traf Chinas Präsident Hu Jintao, um die 60-jährigen diplomatischen Beziehungen zu feiern. Gilani sagte in einem Interview am Freitag: „China ist Pakistans langbewährter und bester Freund.“

Diese Freundschaft drück sich auch in militärischer Hilfe aus, denn China vereinbarte 2009 die Lieferung von neuesten Kampfjets an Pakistan im Wert von 1,4 Milliarden Dollar. Während des aktuellen Besuchs wurde ein Vertrag für 50 weitere Jets des Typ SF-17 Thunder vereinbart, die gemeinsam entwickelt wurden. Ausserdem hat China ein Hilfsprogramm in Höhe von 20 Milliarden Dollar Pakistan zugesichert.

Auch der Anführer der grössten Oppositionspartei, Nawaf Sharif, lobte China und sagte: “An diesem kritischen Zeitpunkt in der Geschichte kann ich sagen, es gibt niemand der zu Pakistan steht, ausser China.”

Die Führung in Peking war auch praktisch die einzige auf der Welt, die den US-Angriff auf Abbottabad verurteilte und als eklatante Verletzung der pakistanischen Souveränität beschrieb.

Peking will den Einfluss Washingtons über Pakistan reduzieren, denn es geht nicht nur um die oben genannten Gründen, sondern eigentlich auch um Indien, eine Stachel im Unterbauch von China, den die USA ständig rein drückt. Indische Soldaten sind auch in Afghanistan im Einsatz, also im Rücken von Pakistan, was sie sehr nervös macht.

Für Washington ist diese Region strategisch wichtig und will den ganzen Subkontinent von Afghanistan über Pakistan bis Indien kontrollieren und gegen China nutzen. China wiederum will das verhindern und unterstützt offen oder versteckt die Aufständischen in Afghanistan, die gegen die US-Besatzer sich wehren, und Pakistan.

China und Amerika kämpfen um die Vormacht in der Region.

Die USA wollen Pakistan total schwächen und destabilisieren. Zusätzlich behaupten sie, das einzige mit Atomwaffen ausgestattete islamische Land stellt eine Bedrohung für Amerika und Israel dar und ist eine Hort des Terrorismus. Pakistan muss deshalb zerteilt und die Atomraketen müssen einkassiert werden. Das Pentagon hat schon verkündet, ihre Spezialeinheiten stünden bereit, um die Kontrolle über das pakistanische Nukleararsenal jederzeit zu übernehmen.

China hat am Donnerstag aber die USA gewarnt, die Souveränität Pakistans zu respektieren. Die Sprecherin des chinesischen Aussenministerium, Jiang Yu, erzählte den Medien in Peking: „Die territoriale Integrität Pakistans darf nicht verletzt werden.“

„Wir sind der Meinung, Pakistan hat einen grossen Anteil zur internationalen Terrorbekämpfung beigetragen, sowie grosse Opfer gebracht. Die internationale Gemeinschaft sollte Pakistan verstehen und sie bei der Wiederherstellung der nationalen Stabilität unterstützen und bei ihrer Wirtschaftsentwicklung helfen,“ sagte sie.

Im Gegensatz dazu hat Senator John Kerry am vergangenen Montag Pakistan besucht und eine Serie von Forderungen gestellt, die durch Drohungen bekräftigt wurden. Wie, Washington würde die jährliche Unterstützung von 3 Milliarden Dollar kappen. Oder, Pakistan muss sich voll dem Diktat des IWF unterwerfen, wenn es Hilfsgelder will. Ausserdem verhindert die USA den Bau der Pipeline für dringend benötigtes Erdgas aus dem Iran. Pakistan wird von Washington wie Dreck behandelt und genötigt gegen seine Interessen zu handeln.

Auf der anderen Seite wird Indien von Washington bevorzugt behandelt. Obama machte im November 2010 einen Staatsbesuch, mit Familie und einer grossen Wirtschaftsdelegation. Es wurden 20 Verträge im Wert von 10 Milliarden Dollar unterschrieben, hauptsächlich für die Lieferung von Flugzeugen für den zivilen und militärischen Einsatz. Indien bekommt auch ohne Probleme modernstes Know-how für die zivile Nutzung der Atomenergie.

Im Endeffekt verfolgt die USA wieder die Strategie der Balkanisierung, also der Zerstückelung von Afghanistan und Pakistan in ethnische Gruppen, wie Paschtunen, Tadschiken und Usbeken, wie sie es auch im Irak mit der Dreiteilung praktizierten, in Kurden, Schiiten, Sunniten, so wie sie es in Libyen vorhaben, die Teilung in ein West- und ein Ost-Libyen.

Kleine Einheiten sind schwach und einfacher zu kontrollieren. Ausserdem kann man sie gegeneinander aufhetzen und als lachender Dritte davon profitieren.

Die Pakistaner wissen das alles und sehen mittlerweile nicht mehr Indien als grössten Feind, sondern Amerika. Sie erleben die ständigen Angriffe durch unbemannte Drohnen, wobei zahllose Zivilisten jeden Tag sterben. Die Empörung über das Eindringen von Drohnen, Hubschraubern und Soldaten in das Territorium von Pakistan wächst. Die Kommandoaktion der Navy Seals zur „Tötung“ von Bin Laden, ohne das die pakistanische Regierung vorher darüber informiert wurde, war jetzt der Gipfel der Frechheit.

Am vergangenen Wochenende hat das pakistanische Parlament einstimmig eine Resolution verabschiedet, welche den Angriff vom 2. Mai verurteilt, sowie die andauernden Angriffe mit Drohnen innerhalb Pakistans, mit der Warnung, sie würden eine weitere Verletzung der Souveränität in Zukunft verhindern.

Im Prinzip schiessen sie schon aufeinander, denn amerikanische und pakistanische Streikräfte stiessen am 17. Mai zusammen, als ein US-Helikopter den Luftraum von Pakistan verletzte. Die pakistanischen Soldaten eröffneten das Feuer und der US-Helikopter schoss zurück. Dabei wurden zwei pakistanische Soldaten verwundet.

Bei der Session hat der Chef des pakistanischen Geheimdienstes, Generalleutnant Ahmed Shuja Pasha, dem Parlament berichtet, er und CIA-Chef Panetta hätten sich am Telefon angeschrien. Pasha hätte ihn wegen der Angriffe scharf kritisiert und ihm gesagt, die illegale Operationen würden Pakistan erniedrigen und diskreditieren. Er sagte, es gebe keine Vereinbarung mit den USA, die CIA könnte Drohnenangriffe in Pakistan durchführen. Er sagte auch, Pakistan wäre durchaus in der Lage die Drohnen abzuschiessen.

Die pakistanische Bevölkerung will die Beziehungen zum fernen Amerika reduzieren, das mit ihnen nach belieben umgeht und keinerlei Respekt zeigt, dauernd sich einmischt und faktisch Krieg gegen sie führt, unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung. Sie wollen eher gute Beziehungen zu ihren unmittelbaren Nachbarn und China ist ihr grösster.

Eigentlich wollen sie aber eine Art Moslemische-Union in Zentralasien, in dem die ganzen „Stans“ sich verbinden, wie Tadschikistan, Usbekistan, Afghanistan, Pakistan, aber auch der Iran und die Türkei. Das wäre eine völlig neue Machtkonstellation, eine Horrorvorstellung für Washington, die es zu verhindern gilt.

Deshalb hat Obama die Truppen in Afghanistan massiv aufgestockt, deshalb wird Pakistan auf seinen Befehl hin ständig bombardiert und deshalb könnte Obama das Märchen über die Tötung von Bin Laden und Pakistan wäre das Nest der Terroristen, als Vorwand nehmen um dort einzumarschieren. Die engere Zusammenarbeit zwischen Islamabad und Peking muss verhindert und Chinas Einfluss in der Region geschwächt werden. Deshalb, mit Pakistan könnte etwas grösseres demnächst passieren und China und die USA sich gegenüber stehen.

Möglichweise wird beim Treffen der Bilderberger vom 9. bis 12. Juni in St. Moritz, die nächsten strategischen Schritte für diese Region diskutiert und beschlossen. Was auch interessant ist, der IWF will nach eigenen Angaben bis zum 30. Juni einen Nachfolger für Strauss-Kahn finden. Die Nominierungsphase für Bewerber beginnt am 23. Mai und dauert bis zum 10. Juni. Was für ein Zufall? Wird der Nachfolger auch in St. Moritz bestimmt?

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Ist Pakistan das nächste Kriegsziel? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/ist-pakistan-das-nachste-kriegsziel.html#ixzz1N5LCjSzE
######################################################

Gruß Outside-Job

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Die Zusammenarbeit des CIA´s und dem pakistanischem Geheimdienst ISI.

  1. Pingback: USA und Pakistan fast im offenen Krieg. Chinesisches Ultimatum an die Adresse Washingtons: kein Angriff! | 8hertzwitness

Kommentare sind geschlossen.