Zerbricht das britische Imperium?


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Unabhängigkeit: Schottland lässt sich nichts diktieren

Die schottische Regionalregierung will ihre Landsleute im Herbst 2014 über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen lassen. Londoner Vorgaben werden ignoriert.

Die Schotten sollen nach dem Willen ihrer Regionalregierung im Herbst 2014 über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen. Das gab die stellvertretende Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon am Dienstag bekannt. Zuvor hatte der britische Schottland-Minister Michael Moore erklärt, die schottische Regionalregierung könne aus rechtlichen Gründen nicht im Alleingang zu einem Volksentscheid über die Unabhängigkeit aufrufen. Westminister biete aber an – unter bestimmten Voraussetzungen – innerhalb von zwölf bis 18 Monaten ein Referendum abzuhalten.

Der schottische Ministerpräsident Alex Salmond wies dies am Mittwoch gegenüber „BBC“ zurück. Schottland werde sich nicht von London aus die Bedingungen diktieren lassen. „Diese Zeiten sind vorbei“, sagte Salmond dem Sender. Die Frage der Unabhängigkeit sei „für Schottland als Nation“ eine der wichtigsten Fragen der zurückliegenden Jahrhunderte.

Auch der britische Premierminister David Cameron drängt auf eine baldige Volksabstimmung. Wenn die schottischen Nationalisten ein Referendum wollten, brauche man damit nicht bis zum Jahr 2014 zu warten, sagte er am Montag in einem Interview des Fernsehsenders Sky . Er sei zwar gegen eine Abspaltung der fünf Millionen Schotten vom Vereinten Königreich, eine Abstimmung könne er ihnen aber nicht verwehren.

Cameron habe „Angst“ zu verlieren
Offenbar setzt Cameron darauf, den Nationalisten möglichst wenig Zeit zur Mobilisierung zu geben. Denn die Schottische Nationalpartei wollte die Abstimmung ursprünglich erst zum Ende der Wahlperiode 2016 abhalten. Auch die aktuellen Umfragewerte dürften Cameron entgegenkommen: Demnach würden derzeit nur 38 Prozent der Schotten für eine Abspaltung von London stimmen, berichtete „Focus Online“. Salmond zeigte sich vom Vorgehen Camerons unbeeindruckt. Der Premier gehe so vor, weil er „Angst“ habe zu verlieren.

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Wenn die Schotten ein Referendum bekommen und sie wieder ihre unabhängig erlangen, dann ist es doch nur logisch das Irland bald nachziehen wird.

Ist doch komisch, dass das englisch sprechende Volk nicht vereinigt sein will, im Gegensatz zu dem deutsch sprechenden Volke.

Danke und Gruß,
Outside-Job

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