KenFM im Gespräch mit Dr. Stefan Taschner (Berliner Energietisch) Via: Antizensur


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KenFM im Gespräch mit Dr. Stefan Taschner (Berliner Energietisch)

Veröffentlicht am 28.10.2013 von wwwKenFMde

„NETZ ODER NIE!”

Das dachten sich die Gründer des Berliner Energietisches und nahmen sich vor, die Energieversorgung in der Hauptstadt wieder in die Hände der Berliner Bürgerinnen und Bürger zu bringen. Das war sie schließlich schon mal – bis die Bewag 1997 an den schwedischen Staatskonzern Vattenfall verkauft wurde.

Seitdem sind die Strompreise explodiert, wird vorwiegend Strom aus Kohle-, Gas- und Atomkraft-Anlagen angeboten und saßen allein im Jahr 2012 knapp 19.000 Berliner ohne Saft aus der Dose da, da man ihnen nach Zahlungsverzug einfach den Strom abgeklemmt hat – Energiearmut.

Das alles soll anders werden. Berlin soll wieder seinen Strom selber erzeugen, regenerativ und dezentral, es soll mit einem eigenen Stadtwerk auch als Ansprechpartner in allen Energiefragen fungieren und Energiearmut vorbeugen, und es soll zu guter letzt auch das Berliner Stromnetz wieder in seinen Besitz bringen.

Da der Senat und Vattenfall wenig interesse zeigten, diese Ziele, die der Dezentralisierung und Entmonopolisierung dienen, zuzuarbeiten, setzte der Berliner Energietisch einen Volksentscheid durch.

Nötig für die Berliner Energiewende sind mindestens 623 000 Ja-Stimmen bei der Abstimmung am 3. November, zu der auch die KenFM-Redaktion alle BerlinerInnen auffordert, teilzunehmen, unabhängig davon, wo das Kreuz gemacht wird. Eine möglichst hohe Wahlbeteiligung ist ein klares Zeichen an alle Politiker, dass wir, die Bürger, bei wichtigen Fragen mitentscheiden wollen und mehr direkte Demokratie fordern.

Ken Jebsen im Gespräch mit Dr. Stefan Taschner, Pressesprecher des Berliner Energietisch.

http://www.berliner-energietisch.net
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Dazu passend:
Berliner Volksabstimmung: Störmanöver des Senats

Erst privatisieren, um es später für teures Geld wieder zu verstaatlichen, macht schon Sinn??
Das erinnert an den Wassertisch

Danke und Gruß an Antizensur,
Outside-Job

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