Welche Interessen verteidigt die Bundeswehr in Somalia?


Bw-EUTM-Somalia-Wappen
Bildquelle: http://soldatenglueck.de

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Deutsche Soldaten sollen nach Mogadischu

Florian Rötzer 10.02.2014

Die Bundesregierung macht klar, dass die Auslandseinsätze in „temporären kleinen Modulen“ ausgeweitet werden sollen

Den Worten auf der Sicherheitskonferenz (Wir sind die Guten), dass sich Deutschland „außen- und sicherheitspolitisch früher, entschiedener und substantieller einbringen“ müsse (Steinmeier) sollen nun auch Taten folgen. Offenbar war schon länger an Plänen gearbeitet worden, nicht nur mehr deutsche Soldaten nach Mali zu schicken, sondern auch nach Somalia, also in ein Land, das schon seit Jahrzehnten ein „failed state“ und hochgefährlich ist.

Vor 20 Jahren wurde die 1992 gestartete UN-Mission UNOSOM, die nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs zunächst unter amerikanischer Führung den Frieden und die Lebensmittelhilfe sichern sollte, drei Jahre später abgebrochen. Die USA zogen sich bereits 1993 zurück, nachdem mehrere US-Soldaten in Mogadischu getötet worden. Die Schlacht von Mogadischu hat die USA tief getroffen, das Trauma der Supermacht in Afrika wurde in dem Film „Black Hawk Down“ verarbeitet oder sollte weg gearbeitet werden (Retuschierung im 35mm Format, Was, zur Hölle, ist ein Antikriegsfilm?).

Die Niederlage eröffnete nach dem Ende des Kalten Krieges das neue Szenario der asymmetrischen Kriege, der Bedrohung durch den Terrorismus und den Zerfall staatlicher Strukturen. Somalia wurde schließlich nach Afghanistan zur Bastion islamistischer Rebellen und es wurde auch ein Musterland, in dem die neuen Missionen getestet wurden. Man setzte keine eigenen Truppen mehr ein, sondern bezahlte lieber Söldnertruppen aus armen Ländern (Die Mietregimenter der UN, Wie westliches Geld und afrikanisches Blut zusammenkommen). Seit 2007 finanzierten die USA, die sich zunächst der äthiopischen Armee bedient hatte, und die EU die UN-Mission AMISOM. Die EU hat alleine mehr als 580 Millionen Euro für AMISOM bezahlt. Die Soldaten wurden großenteils von den privaten Sicherheitsfirmen ausgebildet, die schon mit dem Jugoslawien-Krieg, vor allem aber seit dem Afghanistan-Krieg florierten.

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Nicht zum essen, können nicht in die Schule gehen und sollen für die nächste Diktatur kämpfen?
Achso ja stimmt ja Demokratie!

Dazu passend:
http://soldatenglueck.de/2012/10/17/74732/eutm-somalia-bundeswehr-in-uganda-drillubungen-im-dschungelcamp-video/

Dazu passen: http://lupocattivoblog.com/2014/02/10/wenn-der-wind-sich-dreht-die-geheimakte-gauck/

Reloadet:
https://8hertzwitness.wordpress.com/2012/04/03/piraten-3-0-von-humanitarer-hilfe-zum-uberfall-geiselnahme-und-mord/

und das hier:
https://8hertzwitness.wordpress.com/2011/10/17/somalia-humanitate-hilfe-mit-drohnen-bitte-spenden/

Danke und Gruß,
Outside-Job

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