Ungezahlte Lizenzen für Saatgut – wie Bauern zu Straftätern werden


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Epoch Times, Donnerstag, 28. April 2016 13:50

Tausende Bauern in NRW sollen Lizenzgebühren fürs Saatgut zahlen. Eine Saatgut-Treuhand-Gesellschaft droht sonst mit Schadensersatzforderungen und Strafprozessen. Die Bauern finden das unerhört.

Die Bauern müssen für "Nachbau" zahlen. Ansonsten drohen hohe Strafen.

Die Natur ist auf Reichtum ausgelegt: Aus einer einzigen Kartoffelknolle erwachsen neue Kartoffeln, die ein halbes bis ein ganzes Kilo auf die Waage bringen. Und da das so ist, gehört es ins bäuerliche Leben, sich von der Ernte – seien es Kartoffeln, Weizen- oder Roggenkörner – ein wenig beiseite zu legen: Als Saatgut für das kommende Jahr. So funktioniert natürliches Gedeihen im Wandel der Jahreszeiten.

Die Bauern sprechen dann vom “Nachbau”. Für den sollen Bauern aus Nordrhein-Westfalen, die mehr als 20 Hektar Land bestellen, in Zukunft Lizenzgebühren zahlen. Deshalb erhielten in den vergangenen Wochen tausende Bauern Briefe von der Saatgut-Treuhand GmbH, einem Inkasso-Unternehmen der Saatgut-Hersteller. Für die Bauern kann das die Existenz bedeuten: Hunderte oder gar Tausende Euro sollen sie für…

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